Nun
ist es amtlich: Die Ära des Joboxers-Soccerteam
geht nach neun erfolgreichen Jahren zu Ende. Zum 1.
Juli diesen Jahres gingen die Bezirksliga-Fußballer
der Joboxers in die SG Holzwickede über und starten
fortan als erste Mannschaft der SGH in die Bezirksligasaison
2007/2008.
Eine gehörige Portion Wehmut war schon dabei.
"Wir hatten eine sehr schöne Zeit, in der
neben zahlreichen Erfolgen vor allem der Teamspirit
und Spaß im Vordergrund stand", führte
Joboxers-Manager Thomas Ostermann aus.

"Wir hatten
eine schöne Zeit": Dirk Eitzert (li.), langjähriger
Spielertrainer der Joboxers Holzwickede, erhält
von Manager Thomas Ostermann zum Abschied einen Strauß
Blumen. (Bild: Jobo)
Aufgrund
zahlreicher Nachfragen im Jahre 1998 als Fun-Team
im Baseballverein Joboxers Holzwickede gegründet,
entwickelte sich das Team schnell und scheiterte 2001
im Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Kreisliga
B. Danach veränderte sich die Zielsetzung und
die "Jobos" traten mit Dirk Eitzert als
Spielertrainer zusammen mit einigen erfahrenen höherklassigen
Spielern wie Raoul Lambertz, Hoppy Kurrat, Peter Wiggermann
oder Thomas Matuschek (sowie Einigen mehr) den Weg
aus der untersten Liga an, der 2006 mit dem Aufstieg
in die Bezirksliga seinen Höhepunkt erreichte.
Joboxers sagen
Danke
So dankte Ostermann nach dem letzten Spieltag allen
Beteiligten, die mit ihrem Einsatz zu einer äußerst
erfolgreichen und erlebnisreichen Ära des Joboxers
Soccerteam beigetragen haben. Höhepunkte in den
letzten Jahren waren neben den gefeierten Meisterschaften
in den Kreisligen sicherlich das Aufstiegsendspiel
im Jahre 2005 vor 1400 Zuschauer gegen den TSC Kamen
und auch der Sieg im ersten Gemeindederby 2006 im
Emscherstadion gegen den HSV. Dazu kommen noch zahlreiche
legendäre Mannschaftsfahrten und -aktivitäten.
"Allerdings eines haben wir nicht geschafft:
Wir konnten beide direkten Finalspiele um einen Aufstieg
nicht gewinnen", sagte Ostermann.
Dass die Joboxers im Bereich Fußball keine Jugendabteilung
oder weitere Seniorenteams angliedern, wurde in den
Jahren strikt eingehalten, obwohl es immer wieder
Anfragen in dieser Richtung gab. Komplette Teams,
ob Jugend oder Senioren, wollten sich den "Jobos"
anschließen. Dennoch mussten die Anfragen aufgrund
des eigenen Entschlusses, nicht zu wachsen und auch
des absehbaren Endes des Teams der "Joboxers",
abgelehnt werden. "Wichtig war uns den Bezirksligaplatz
nicht einfach aufzugeben, sondern diesen in Holzwickede
zu erhalten. Daher war die Verschmelzung mit der SG
Holzwickede naheliegend", machte Ostermann deutlich
Zudem sei, so Ostermann, ein wenig Konkurrenz in der
eigenen Gemeinde sehr förderlich, wie sich zur
Zeit zeigt.
Wiedersehen im Traditionsteam
offen diskutiert
So war auch vor zwei Jahren eine mögliche Fusion
mit RW Unna recht schnell vom Tisch. "Unser Dank
gilt dem Verband, der Gemeinde Holzwickede, den Verantwortlichen
der HSV und der SGH, die uns den Start vor neun Jahren
merklich erleichtert haben Schön wäre es,
wenn in einigen Jahren der Name Joboxers immer noch
ein Begriff wäre", sagte Ostermann.
Ein Wiedersehen in der Zukunft mag bei den Verantwortlichen
der "Jobos" derzeit niemand ernsthaft dementieren,
so ist bereits eine erneute Zusammenkunft in einer
Joboxers-Traditionsmannschaft zu einem späteren
Zeitpunkt offen diskutiert worden.

Gruppenfoto
zum Abschied. Das Joboxers Soccerteam feierte seinen
letzten Auftritt gebührend und erinnern sich
an eine schöne Zeit.